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Die 10 Gebote

Die 10 Gebote
(Dekalog)

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
Du sollst den Namen des Herren nicht missbrauchen.
Du sollst den Feiertag heiligen.
Du sollst deinen Vater und Mutter ehren.
Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht ehebrechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib.


Die zehn Gebote werden auch "Dekalog" genannt. Dieses Wort kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt "Zehnwort". Die zehn Gebote sind ursprünglich eine Sammlung von Grundgeboten des Volkes Israel. Der Dekalog regelt verschiedene Bereiche: a) den zwischen Gott und den Menschen und b) den zwischen Mensch und Mensch. Im zweiten Buch des Alten Testaments, dem Buch Exodus, ist die Geschichte der Gebote aufgeschrieben: Die Israeliten werden mit der Hilfe Gottes aus der Sklaverei in Ägypten befreit. Gott zeigt sich Mose und den Israeliten. Er nennt seinen Namen, der mit vier Buchstaben umschrieben wird: "JHWH" = „Er ist da, er will da sein“. Gott hat die flüchtenden Israeliten am Meer gegen die mächtigen Ägypter beschützt, die die Israeliten verfolgten. Anschließend entwickelte sich aus dieser Beziehung zwischen Gott und den Israeliten der Dekalog. Gott hat Partei für die flüchtenden Sklaven, die Israeliten ergriffen. Er hat sich sichtbar auf ihre Seite gestellt. Etwas Besonderes und Einmaliges ist geschehen: Gott ist für die Israeliten in dieser Aktion sichtbar und erfahrbar geworden. Dieses einmalige Ereignis hat zur Folge, dass die Israeliten ihren Befreiergott JHWH als alleinigen Gott verehren. Ihre Verehrung drückt sich in einem besonderen Verhalten gegenüber Gott und den Mitmenschen aus. Die Umgangsweisen der Israeliten sollen ihren lebendigen Gott widerspiegeln. Die zehn Gebote bilden dabei das Zentrum aller Gebote und Gesetze des Alten Testaments. Sie wollen helfen, das Leben in der Verantwortung vor Gott und der Gemeinschaft mit den Mitmenschen zu meistern. Dabei spiegelt sich in den Geboten immer das Befreiungserlebnis am Schilfmeer wider: Weil ich dein Gott bin, der dich befreit hat, wirst du nicht morden, ehebrechen, anderen Göttern nachlaufen, brauchst du nicht die Dinge von anderen zu stehlen usw.

Christliche Symbole

Die Initialen des griechischen Wortes Ichthys (Iesous, christos, theou, hyios, soter") für Fisch werden übersetzt mit "Jesus Christus, Sohn Gottes, Retter (oder Erlöser, Heiland)".
Der Fisch war ursprünglich das erste geheime Erkennungszeichen seit der Christenverfolgung im 1. Jahrhundert



Die beiden griechischen Buchstaben Χ (Chi) und Ρ (Rho) stehen für den Namen Christos (Christus). Das Christusmonogramm ist ein Bekenntnissymbol der frühen Kirche. Es ist u. a. als häufigste Grabinschrift in den Katakomben von Rom (2. Hälfte des 2. Jh. und 3. Jh.) zu finden.


Das Auge in einem umschließenden Dreieck ist der Versuch, die göttliche Dreifaltigkeit bildlich da zustellen und symbolisiert hierbei das väterlich wachende allsehende Auge Gottes. Illustrationen aus dem 17. Jahrhundert zeigen es manchmal von Wolken umgeben. Dieses Symbol ist durchaus umstritten da es auch im Umfeld der Freimaurer vorkommt. Allerdings ist es auch Teil des Siegels der Vereinigten Staaten von Amerika und als solches auf jeder 1 Dollar Note zu sehen.




Alpha und Omega sind der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet (entsprechen dem lateinischen A und Z). Diese griechischen Buchstaben sind ein Hinweis auf Christus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.
Er sagt: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende“ (Offenbarung 1,8).




Das lateinische Kreuz oder Passionskreuz (Kreuz: lateinisch: crux) ist eines der bekanntesten und beständigsten Kreuzformen überhaupt und symbolisiert nach dem Tod durch Kreuzigung und nachfolgender  Auferstehung Jesu den Sieg über den Tod.  Durch das große Opfer zur Rettung der Menschheit wurde es zum mächtigsten Symbol des christlichen Glaubens.
Meistens wird das Kreuz mit der von Pilatus verfassten und am Kreuz angebrachten Inschrift I.N.R.I. dargestellt.
Es ist die lateinische Abkürzung für:
I   Iesus (Jesus)
N Nazarenus (von Nazareth,)
R Rex (König)
I   Iudaeorum (der Juden)




 
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